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Vom Hunger zur Hoffnung

CBM mit Hilfe am Himalaya

GDN - Den Menschen im Himalaya Gebiet wird vieles abverlangt. Sei es im gesundheitlichen Bereich, oder der Wasserversorgung . Eine erforderliche Hilfe gibt Ihnen die Christoffel –Blindenmission (CBM). Drei Mahlzeiten am Tag – für viele Menschen selbstverständlich. Für zahlreiche Familien im indischen Himalaya war das lange ein ferner Wunsch. Doch in der Bergregion um Ranikhet hat sich die Zahl verdreifacht.
Diesen Erfolg ,das es Familien gibt die täglich ihr Mittagessen Frühstückt oder Abendessen bekommen, vermeldet die Christoffel-Blindenmission (CBM) zum diesjährigen Weltgesundheitstag – eine Botschaft, die ganz zum Motto „Unsere Erde, unsere Gesundheit“ passt. Denn gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die CBM 2.500 Kleinbäuerinnen und -Bauern, darunter besonders solche mit Behinderungen
Schneebedeckte Gipfel, Tempel auf Bergrücken und spektakuläre Sonnenuntergänge prägen das Bild der Region rund um Ranikhet im indischen Himalaya. Doch vor dieser malerischen Kulisse kämpfen viele Familien täglich ums Überleben. Ein hartes Leben in der Bergidylle. Die meisten Menschen beziehen ihre Nahrung aus Landwirtschaft an steilen Berghängen. Wenn Wildtiere nachts durch die Felder ziehen, kann eine ganze Ernte verloren gehen. Wege zu Märkten sind lang und beschwerlich, Lager- oder Kühlmöglichkeiten fehlen.
Noch im Jahr 2023 lebten rund 48 Prozent der Haushalte unterhalb der Armutsgrenze. Der Obst- und Gemüseanbau war oft die einzige Einnahme- und Nahrungsquelle, brachte jedoch kaum genug ein. Besonders schwierig war die Situation für Menschen mit Behinderungen. Viele waren von ihren Familien abhängig. Unterstützung für Bauern mit und ohne Behinderungen. Hier setzt das gemeinsame Projekt von CBM und BMZ an. Kleinbauerinnen und -Bauern werden in modernen Anbaumethoden geschult und können sich motorisierte Geräte ausleihen, die vor allem Menschen mit Behinderungen die beschwerliche Feldarbeit erleichtern. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel Insektenfallen zur Schädlingsbekämpfung.
Auch neue Gemüsesorten werden eingeführt, um die Ernährung vielfältiger zu machen. Zudem entstehen Lager- und Sammelstellen sowie Kühlmöglichkeiten, damit Bauern ihre Produkte besser verkaufen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Inklusion: Gemeinschaftsgruppen sorgen dafür, dass Menschen mit Behinderungen aktiv an den Angeboten des Projekts teilnehmen können und Zugang zu Reha und Hilfsmitteln erhalten. Der Zugang war ihnen vor allem verschlossen, weil die Betroffenen in ihrer Abgeschiedenheit nicht wussten, dass es staatlich geförderte Reha und Hilfsmittel gibt.
Beeindruckende Fortschritte Die Ergebnisse sind deutlich: Laut Umfragen berichten 94 Prozent der befragten Haushalte von einer verbesserten Ernährungssicherheit. Während im Jahr 2023 nur 27,9 Prozent der Familien angaben, am Vortag drei Mahlzeiten gegessen zu haben, sind es heute 89 Prozent. In einigen Gemeinden hat sich inzwischen kommerzieller Gemüseanbau entwickelt. Auch der Zugang zu Finanzdienstleistungen hat sich verbessert. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für staatliche Unterstützungsangebote stark gestiegen – besonders bei Kleinbauern mit Behinderungen. Trotz dieser Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen. Wildtiere, begrenzte Ressourcen und die schwierige Berg Lage erschweren weiterhin die landwirtschaftliche Arbeit.
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